Teil 18 unseres Roadtrips durch Kanada
22. August – 2. september 2026
Québec & New Brunswick
Wir zogen weiter durch die Provinz Québec und erreichten die Charlevoix-Region, wo wir unseren ersten Stopp im Parc national des Hautes-Gorges-de-la-Rivière-Malbaie einlegten. Diese langen französischen Namen raubten mir echt den letzten Nerv.
Parc national Haute-Gorges-de-la-Rivière-Malbaie
Anne hatte uns dort eine tolle Wanderung, mit dem nicht weniger komplizierten Namen L’Acropole-des-Draveurs, mit Aussicht auf die gleichnamige Schlucht empfohlen: nur 9 km insgesamt, aber auch 860 hm auf 4,5 km. Also genau unser Ding.
Leider gelangte man am Wochenende nur mit einem kostenlosen Shuttlebus zum Trailhead, die Straße dorthin war für Privatfahrzeuge gesperrt. Der Shuttle fuhr uns aber zu spät los und im Gänsemarsch mit anderen Leuten wandern mögen wir auch nicht. Also standen wir wieder früh auf, Christian machte die Räder startklar und wir radelten bei noch recht frischen Temperaturen los zum Trailhead.

Nachdem die Räder gesichert waren, begann der steile Anstieg. Selten sind wir einen Trail mit so vielen Warn- und Hinweisschildern gelaufen, die teilweise aber sehr witzig waren. Und es wäre nicht Québec, wenn der Höhenvergleich nicht anhand des Eiffelturms gezogen worden wäre. Die Franzosen sind echt eigen, selbst wenn es Kanadier sind. 😉



Wir kamen gut voran und erreichten bald den ersten von drei Gipfeln. Dort bekamen wir eine spektakuläre Aussicht auf die Schlucht. Wirklich beeindruckend schön!


Auch Gipfel 2 und 3, alle mehr oder weniger auf der gleichen Höhe, boten tolle Ausblicke auf die Schlucht und die Landschaft drumherum.




Nach erfolgreicher Stärkung traten wir den Abstieg an, der wie immer unangenehmer war als der Aufstieg. Außerdem kamen uns jetzt echt viele Leute schnaufend entgegen. Wir waren definitiv froh, so zeitig unterwegs gewesen zu sein.
Der Tag war nach der Wanderung noch jung, also radelten wir mit den Rädern noch etwas weiter in den Park beziehungsweise tiefer in die Schlucht hinein. Am Visitor Center bestaunten wir das kleine Wehr und die Aussicht auf den Draveur, auf dem wir eben noch gestanden hatten. Ab dort ging es auf Schotter weiter, immer am Fluss entlang. An einem kleinen „Wasserfall“ machten wir schließlich kehrt. So langsam wurden die Beine dann doch müde und wir hatten Gegenwind auf dem Rückweg. Typisch!




Zurück am Van verstauten wir wieder alles und warfen einen Blick auf die Wettervorhersage, die leider etwas gemischt daherkam. Also galt es, den schönen Tag noch zu nutzen und weiterzufahren.
Fjord du Saguenay
Nach etwa drei Stunden Fahrt erreichten wir am späten Nachmittag den Fjord du Saguenay, also einen langen, schmalen Meeresarm, der durch Gletscher entstanden ist und der dort malerisch zwischen steilen Klippen und grünen Hügeln verläuft.
Wir hatten gerade noch Zeit, das schöne Abendlicht von einem der Aussichtspunkte zu bestaunen, und wussten da leider schon, dass sich das Wetter am nächsten Tag gewaltig ändern sollte. Es war jede Menge Regen vorhergesagt. Also machten wir das Beste daraus und genossen das schöne blaue Wasser, in dem sich auch Wale und Belugas tummeln. Wir sahen allerdings keine.




Die geplante Bootstour durch den Fjord musste aufgrund der Wettervorhersage leider ebenfalls ausfallen, aber wenigstens hatten wir den Fjord einmal bei Sonne gesehen.
Für die Nacht fanden wir im Ort Petite-Saguenay einen mal wieder von der Stadt kostenlos zur Verfügung gestellten Stellplatz für Wohnmobile, mit Bänken, Sonnenschirmen und Frischwasseranschluss. Merci beaucoup!

Das Wetter hielt sich (leider) an die Vorhersage und wir wachten zu einem sehr regnerischen Tag auf. Also machten wir Strecke und nahmen Kurs auf die Fähre über den Sankt-Lorenz-Strom nach Tadoussac. Die Fähre ist kostenlos, da sie quasi zum Straßennetz gehört. Merci abermals!
Vorher stoppten wir kurz an einem bekannten Aussichtspunkt auf den Fjord, von dem aus man häufig Belugas beobachten kann. Bei der grauen, regnerischen Suppe war allerdings wenig mit Aussicht und die Belugas hatten auch keine Lust aufzutauchen. Schade!
Die Überfahrt nach Tadoussac dauerte nur wenige Minuten und schon standen wir im ebenso verregneten Ort, einem beliebten Touristenziel für Walbeobachtungen. Für Waltouren wollten wir aber kein Geld mehr ausgeben, schon gar nicht bei dem Wetter.
Gerne zahlten wir dagegen Eintritt für das kleine Walmuseum im Ort, das die größte Walskelettsammlung Kanadas beherbergt. Dort konnten wir im Maul eines Nordkapers stehen, die spitzen Zähne eines Pottwals bestaunen und natürlich auch Skelette all der anderen Wale der Region betrachten: Buckelwale, Zwergwale, Finnwale, Orcas, Delfine und viele mehr.





Das Museum war wirklich spannend und interaktiv gestaltet, auch wenn es sehr voll war. Kein Wunder bei dem Wetter! In einer kurzen Regenpause wagten wir uns noch ein paar hundert Meter weiter an die Küste, aber auch dort ließen sich keine lebenden Wale blicken. Somit fiel unser Besuch in Tadoussac recht kurz aus und wir düsten weiter.
Fährfahrt über den Sankt-Lorenz-Strom
Und schon wieder Fähre fahren! Diesmal allerdings kostenpflichtig, denn wir mussten erneut über den gewaltigen Sankt-Lorenz-Strom, von Saint-Siméon nach Trois-Pistoles. Der hier allgegenwärtige Strom verbindet die Großen Seen mit dem Atlantik und ist eine der wichtigsten Wasserstraßen Nordamerikas. Er verläuft über rund 1.600 km durch Kanada, bevor er sich in eine riesige Flussmündung verbreitert, die zu den größten der Welt gehört.
Die Überfahrt war kurz und schmerzlos: 1,5 Stunden. Wir sahen sogar in der Ferne, leider wirklich sehr weit in der Ferne, ein paar Beluga-Rücken aus dem Wasser auftauchen. Tatsächlich und zu unserer großen Freude, lichtete sich auch das Wetter auf der anderen Seite etwas. Also fackelten wir nicht lange und fuhren gleich weiter zum nächsten Ziel.
Parc national du Bic
Wir erreichten den kleinen Nationalpark Parc national du Bic, den uns meine Freundin Anne wärmstens empfohlen hatte. Kaum angekommen, riss der Himmel richtig auf und wir sahen mal wieder die Sonne. Das nutzten wir natürlich aus und unternahmen eine kleine Tour über die Île aux Amours. Der Nebel kam und zog wieder in die Bucht hinein und erzeugte dabei eine ganz besondere Stimmung. Wirklich schön!




Für den nächsten Tag wollten wir eine etwas längere Wanderung machen, für die es allerdings Ebbe brauchte. Die war am nächsten Morgen bereits gegen 6 Uhr. Ganz schön früh! Sie setzte aber auch an diesem Abend gegen 18 Uhr ein und das Wetter schien stabil, auch wenn die Vorhersage etwas anderes meinte. Also überlegten wir kurz und beschlossen dann, es spontan zu wagen.
Gegen 17 Uhr marschierten wir los, entlang kleiner Buchten, bis wir schließlich an die felsige Küste gelangten.


Das Wasser war schon weit genug zurückgegangen, sodass wir entlang und über die Felsen an der Küste laufen und klettern konnten. Ein besonders markanter Felsen stach uns dabei ins Auge, den hatten wir schon auf Annes Bildern gesehen. In Echt war er aber noch beeindruckender.




Wir bekamen weitere tolle Fernsichten und das Wetter hielt. Was für ein Glück! Wir fühlten uns, als hätte man uns einen Tag geschenkt. Damit hatten wir heute gar nicht mehr gerechnet.



Zum Abschluss liefen uns noch ein paar süße Rehe über den Weg und pünktlich zum Einsetzen des Regens erreichten wir wieder den Van. Perfektes Timing!
Die Nacht verbrachten wir auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Theaters, wo zu unserer Überraschung abends noch eine Veranstaltung stattfand. In diesem Kaff! Naja, keiner störte sich an uns, wir verbrachten eine ruhige Nacht und der nächste Tag begann tatsächlich wieder sonnig.
Während Christian einen Call bezüglich seiner beruflichen Zukunft hatte, sportelte ich eine Runde und anschließend wagten wir uns noch einmal in den Park. Diesmal ging es in eine andere Bucht, ebenfalls eine Empfehlung von Anne. Wirklich schön dort! Wer mal einen ruhigen Urlaub mit kanadischem Nordsee-Feeling machen möchte, ist dort genau richtig.


Parc national de la Gaspésie
Nach einem Einkaufsstopp in Rimouski erreichten wir unser nächstes Ziel, schon wieder einen Nationalpark: den Parc national de la Gaspésie. Auf diesen hatten wir uns besonders gefreut, denn dort gab es wieder einige schöne Wanderungen zu unternehmen. Allen voran der Mont Albert, eine lange und anstrengende Tagestour, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten.
Wieder kamen wir am Nachmittag an, holten im Visitor Center alle notwendigen Infos und Tipps ein und machten noch einen kleinen Spaziergang zu „meinem“ Wasserfall, der Chute Sainte-Anne. 😉


Überhaupt begegneten uns in der Region auffallend viele Namen mit Sainte-Anne. Das geht auf die Verehrung der heiligen Anna zurück, der Mutter Marias und Schutzpatronin unter anderem der Fischer und Seefahrer. Sie spielt in Québec eine lange religiöse Tradition und ist daher Namensgeberin zahlreicher Orte und Naturplätze – also war doch nicht ich gemeint.
Außerhalb der Parkgrenzen gab es auch dort wieder einen kostenlosen „Campingplatz“, wunderschön an einem kleinen See gelegen, mit Outhouse, Picknickbänken und Kinderspielplatz. Die Québecer wissen, wie man Camper glücklich macht!

Von dort war es am nächsten Morgen nur ein Katzensprung zum Trailhead des Mont Albert. Wir hatten herrlichstes Wetter und bahnten uns den steilen Weg nach oben, auf den immerhin 1.151 Meter hohen Berg.



Oben angekommen, konnten wir die 360-Grad-Ausblicke genießen, ebenso wie die schnell ziehenden Wolken, die immer wieder kurz die Sicht versperrten und genauso schnell wieder verschwanden. Wunderschön!




An einer Schutzhütte, leider unbewirtet – das würde hier noch fehlen! – machten wir unsere Käsebrotpause.


Danach begann der lange, ebenso steile und geröllige Abstieg, den ich innerlich tausendmal verfluchte, trotz der schönen Aussicht.





Irgendwann wurde es aber wieder flacher und weniger felsig, meine Stimmung besser und die Aussicht blieb gigantisch.



An einem See legten wir eine zweite Pause ein, bevor es zurück zum Van und zum kostenlosen Campingplatz ging. Dort genossen wir einen herrlich sonnigen Nachmittag.

Auch der nächste Tag begann wieder früh. Wir fuhren erneut in den Nationalpark und nahmen uns noch eine etwas kürzere Wanderung vor, auf den Pic du Brûlé. Los ging es an einem See, der früh morgens noch spiegelglatt und tiefblau war.


Anschließend führte der Trail durch den Wald hinauf, bis wir schließlich den nur 807 m hohen Gipfel erreichten und eine tolle Aussicht auf die Chic-Choc-Mountains und die Gaspésie bekamen. Wirklich toll und so grün!



Auch die ersten Herbstfarben entdeckten wir schon. Die Herbsttemperaturen können von uns aus aber noch warten!
Tour über die Gaspésie Halbinsel
Für den nächsten Tag war im Nationalpark Regen vorhergesagt. Also nahmen wir uns den anderen Teil der Gaspésie-Halbinsel vor und fuhren die Küste entlang, immer dem blau leuchtenden Sankt-Lorenz-Strom folgend.

Wir erreichten Gaspé an der Ostküste, wo wir kurz vor Sonnenuntergang noch einen schönen Viewpoint an einem Steilküstenstrand mitnehmen konnten. Das sah so toll aus! Schade, dass man dort nicht campen konnte, da der Platz zum Nationalpark gehört.



Von diesem Teil der Gaspésie-Halbinsel wollten wir noch mehr sehen. Also standen wir auch am nächsten Tag wieder zeitig auf und machten uns auf zum Cap Gaspé, dem östlichen Zipfel der Halbinsel, an dem ein bekannter Leuchtturm steht. Dort ging es ziemlich windig zu, was der Aussicht und dem Erlebnis aber keinen Abbruch tat. So schön und wild!





Wir folgten der Küste weiter und erreichten Percé, einen kleinen Ort, der für einen großen Felsen bekannt ist: den Rocher Percé. Dieser Klotz liegt sehr fotogen direkt vor der Küste des Ortes. Wir bestaunten ihn aus verschiedenen Perspektiven und schlenderten eine Runde durch den hübschen, kleinen Touristenort.




Dann ging es auch schon wieder weiter, zurück in Richtung Parc national de la Gaspésie. Denn dort hatten wir noch eine Rechnung offen und die Wettervorhersage für den nächsten Tag war ganz hervorragend!
Mont Vallières-de-Saint-Réal
Abends erreichten wir die Außengrenze des Nationalparks und wunderten uns über das heftige Gewitter, das dort gerade herunterkam – das hatten wir so nicht geplant. Wir hofften inständig, dass unsere Wetter-App mit ihrer Vorhersage für den nächsten Tag recht behalten würde.
Wir übernachteten auf einer kleinen Waldlichtung und fuhren am nächsten Morgen wieder ganz früh in den Park. Und siehe da: Kaum angekommen, kam die Sonne zum Vorschein! Na also, geht doch!
Also los und rauf auf den Mont Vallières-de-Saint-Réal! Die ersten zwei Kilometer waren wieder einmal unglaublich steil. Über 400 hm galt es zu überwinden, aber dann hatten wir auch schon den ersten Gipfel erreicht und bekamen einen Vorgeschmack auf die Aussichten, die uns noch erwarteten. Gigantisch!



Von dort aus ging es weiter über den Grat, immer von Gipfel zu Gipfel. Insgesamt gibt es acht Gipfel, wobei man vom vierten den besten Ausblick hat. Wir liefen trotzdem noch bis zum siebten, denn vom achten hat man kaum noch Aussicht.




Ab Gipfel Nummer vier wurde es allerdings tierisch windig. So windig, dass ich mich kaum noch aufrecht halten konnte und es heftig bereute, eine kurze Hose angezogen zu haben, da es trotz Sonne eisig kalt wurde. Solche krassen Böen hatten wir seit Patagonien wahrscheinlich nicht mehr. Crazy!
Aber wir hielten durch und kämpften uns weiter voran, weil der Trail und die Aussichten einfach zu schön waren. Eine absolute Highlight-Wanderung, die ich dem Mont Albert jederzeit vorziehen würde!





Durch das ständige Auf und Ab kamen wir schließlich auf über 1.000 hm und 14 km. Also schon ein bisschen mehr als ein Sonntagsausflug, aber jeder Meter hatte sich mal wieder gelohnt.
Mit dieser Wanderung beendeten wir quasi unsere Zeit in der Provinz Québec, die noch tausende weitere Highlights geboten hätte. Aber ewig Zeit hatten wir leider nicht mehr.
Hello New Brunswick!
Neubraunschweig, eine neue Provinz, an die wir ehrlich gesagt nicht so viele Erwartungen hatten. Nach einem Einkaufsstopp irgendwo entlang der Route zog es uns als Erstes an die Bay of Fundy und in den gleichnamigen Nationalpark.
Die Region ist für den höchsten Tidenhub der Welt bekannt: Bis zu 16 Meter steigt und sinkt das Wasser dort innerhalb von etwa sechs Stunden. Da braucht man dann aber auch den Vergleich, um wirklich beeindruckt zu sein. Als wir dort waren, war Flut und es sah schön aus. Bei Ebbe haben wir es allerdings nicht gesehen, somit wurde uns der Unterschied nicht bewusst.

Wir schauten uns ein paar Buchten an und unternahmen eine kleine Wanderung mit schönen Ausblicken auf die Küste. Alles ganz nett, aber nichts, was einen jetzt umhaut. Oder wie die Kanadier sagen: „Nothing to write home about.“ Wobei wir das hiermit nun doch getan haben. 😉



Unser nächstes Ziel in New Brunswick war die Stadt Moncton, wo wir uns das mit dem Tidenhub noch einmal genauer anschauen wollten. In der Stadt gab es allerdings keine schönen Übernachtungsplätze, daher fanden wir etwa 30 Minuten außerhalb etwas Passendes, an einem Railway Museum. Dort standen wir sehr idyllisch im Grünen und verbrachten gleich zwei Abende an diesem Platz, inklusive Grillen. Nicht schlecht!

Moncton ist eine der größeren Städte in New Brunswick und ich hatte dort endlich mal wieder einen Friseurtermin ergattert, der längst überfällig war. Vorher schauten wir uns aber noch die sogenannte „braune Welle“ an.
Wie gesagt, gibt es dort einen starken Tidenhub. Dieser hat zur Folge, dass der Fluss bei Ebbe stellenweise fast trockenfällt. Kommt die Flut zurück, wird das Wasser in das schmale Flussbett gedrückt und erzeugt dabei eine Welle, die manchmal sogar gesurft wird, hatten wir gehört.
Naja, als es soweit war, sahen wir nur eine sehr kleine Welle braunen Wassers. Nicht besonders einladend, wenn man uns fragt, und auch nicht so spektakulär, wie es geklungen hatte. Wie wir später lernten, nennen die Locals das Phänomen auch „Chocolate Wave“. Sehr passend!


Die Stadt an sich war ganz nett, aber doch recht ausgestorben. Ich bekam die Haare geschnitten und das war’s dann auch schon mit der Stadtbesichtigung.


New Brunswick ist etwas ärmer an Highlights als andere Provinzen, aber das macht ja nix. Wir hatten ohnehin andere Pläne für die nächsten Tage und Wochen.
Expresstour durch Nova Scotia
Von Moncton aus ging es einmal im Schweinsgalopp quer durch Nova Scotia, zu Deutsch Neuschottland. Diese Provinz hoben wir uns für den Schluss auf, denn unser nächstes Ziel war erst einmal die östlichste Provinz Kanadas: Neufundland!
Für den 3. September hatten wir die Mittagsfähre gebucht. Wir positionierten uns taktisch und praktisch an einem einfachen Stellplatz unweit des Fährterminals in North Sydney, wo ich nach dem langen Fahrtag noch eine Runde am Wasser laufen gehen konnte. Anschließend verbrachten wir eine ruhige und zum Glück fast windstille Nacht. Ein gutes Omen für die lange Überfahrt!
Am nächsten Morgen ging es dann ab aufs Schiff und rüber nach Neufundland.
Aber dazu dann demnächst mehr! 😊
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