Und ein bisschen Big City Life – Teil 10 unseres Roadtrips durch Kanada
22. september – 5. oktober 2025
alberta
Kananaskis Country
Nach den ganzen Nationalparks war unser nächstes Ziel Kananaskis Country, eine Art Provincial Park, im Vorland der Rocky Mountains, der somit leider nicht in unserem Nationalparks-Pass enthalten ist und mit 15 CAD pro Besuchstag zu Buche schlägt.
Christian hatte aber herausgefunden, dass der Eintritt am 22. September aufgrund eines regionalen Feiertags frei war. Also legten wir unseren ersten Besuch und unsere Wunschwanderung genau auf diesen Tag.
Genau wie in den Nationalparks ist auch in Kananaskis das Freistehen verboten und wird geahndet. Zudem hatten alle Campingplätze bereits geschlossen, da hier der September bereits als Wintersaison gilt, was wir extrem komisch fanden, da immer noch Hochsaison war. Uns blieb also nur übrig, einen Platz zwischen Nationalpark und Provincial Park zu finden, wo Wildcampen erlaubt ist. Da gab es genau einen Ort am Seebe Dam und das hatten natürlich auch andere mitbekommen, entsprechend voll war es dort. Wir fanden trotzdem noch einen guten Platz, auf dem sich etwas später ein PKW-Camper zu uns gesellte. So weit, so gut.
Gegen 23 Uhr fuhr dann plötzlich noch ein PKW auf die freie Fläche zwischen uns. Zwar eng, aber es hätte gerade noch gepasst. Zu unserer Überraschung rangierte der Wagen aber weiter und parkte schließlich direkt hinter uns, quer hinter unserem Heck – also genau dort, wo unser Schlafzimmer ist. So eng, dass wir nicht mal mehr die Türen öffnen konnten, geschweige denn am nächsten Morgen von den Auffahrkeilen heruntergekommen wären.
Christian ging raus und klopfte an, um erstmal nachzufragen, ob alles okay sei. Die Fahrerin, eine offenbar alleinreisende Dame mit osteuropäischem Akzent, wunderte sich über diese Frage. Christian erklärte freundlich, dass sie uns etwas zu sehr auf die Pelle rückte, und bat sie, umzuparken und sich z. B. neben uns zu stellen. Ihre harsche Antwort: „No, this is not your country.“ Aha. So eine also.
Sie erklärte weiter, dass sie am Abend zuvor schon hier gestanden hätte und es für sie kein Problem sei, so nah bei uns zu stehen. Dass sie uns blockierte und es uns eben sehr wohl störte, interessierte sie nicht. Es folgte eine Diskussion, in der sie sich komplett uneinsichtig zeigte und uns schließlich nahelegte, doch einfach zu gehen. Die anderen freien Plätze um uns herum ignorierte sie – sie wollte genau dort stehen.
So etwas ist uns in vier Jahren Vanlife auch noch nicht passiert. Schließlich parkte sie doch so um, dass wir zumindest unsere Türen öffnen konnten. Zu mehr war sie nicht bereit. Ihr nächtliches Gewusel neben uns ging bis halb zwei und nervte uns entsprechend.
Wir legten am nächsten Morgen um 6 Uhr früh ab, was ihr sicher nicht verborgen blieb. Ihre Nacht dürfte also ebenfalls kurz gewesen sein. Auf Nimmerwiedersehen.

Tent Ridge Trail
Kananaskis Country begrüßte uns dann in der Morgendämmerung und mit einer beeindruckenden, leuchtenden Bergkulisse. Ein ziemlich guter Start, auch wenn die 30 km lange Wellblechpiste dorthin ganz schön nervig war. Auf dem sich bereits füllenden Wanderparkplatz frühstückten wir dann erstmal und beobachteten zufällig, wie eine Elchkuh hinter uns im Gebüsch verschwand.
Dann ging es los: 10,5 Kilometer und 800 Höhenmeter lagen auf dem Weg zum Tent Ridge (Zelt-Grat) vor uns – also gut machbar. Zum ersten Mal in dieser Saison hatten wir Minusgrade, als wir losliefen, doch das änderte sich schnell. Die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel und wir liefen durch den gelb leuchtenden Lärchenwald stetig bergauf, sodass uns rasch warm wurde.

Nach der Baumgrenze wurde es steinig, felsig und vor allem: steil! Dafür waren die Höhenmeter schnell geschafft und wir hatten von Beginn an eine gigantische Aussicht auf den großen Spray Lake, der wunderbar blau hinter uns leuchtete.


Wir kletterten weiter hinauf, teilweise wieder auf allen Vieren, bis wir schließlich den Grat erreichten. Ab hier wurde es etwas flacher und wir folgten dem hufeisenförmigen Ridge. Einfach nur wow.



Auf der Hälfte folgte noch ein kurzer Abstieg mit anschließendem steilen Gegenanstieg, bevor wir den höchsten Punkt auf etwa 2.530 Metern erreichten. Rundherum nur Berge, der See und dieser schmale Grat, der wie ein Hufeisen aus der Landschaft stach.


Der Wind nahm zu, aber wir liefen weiter bis zum Ende des Hufeisens, wo der gesamte Spray Lake vor uns lag. Links konnten wir sogar bis in den Banff-Nationalpark schauen. Absolut gigantisch schön!




Wir unterhielten uns kurz mit einem netten Paar aus Denver und stiegen dann für unsere Pause ein Stück ab, weil es auf dem Ridge zu windig war. Etwas geschützter ließen wir uns inmitten der Lärchen unser obligatorisches Käsebrot schmecken – und beobachteten plötzlich, wie ein großer Grizzly etwa 100 Meter unter uns aus dem Unterholz trabte. Dort saßen auch die beiden aus Denver, die sofort aufsprangen und ihr Bärenspray bereithielten. Zum Glück drehte der Grizzly wieder ab. Wach waren danach auf jeden Fall alle und die beiden haben zu Hause was zu erzählen.

Durch die gelben Lärchen ging es steil zurück zum Van, und für uns war klar: Diese Wanderung gehört zu den Top 3 Hikes in den Rockies. Die restlichen 30 Kilometer Wellblechpiste durch Kananaskis Country nahmen wir dafür gern in Kauf, zumal sie uns am Ufer des Spray Lakes vorbeiführten, der auch von hier unten einfach nur wunderschön aussah.




Canmore
Es ging weiter nach Canmore und dort angekommen, waren wir überrascht, wie hübsch diese Kleinstadt, inmitten der Berge, ist. Das hatten wir gar nicht erwartet. Leider gab es hier aber auch viel zu viele Möglichkeiten, Geld auszugeben – in Cafés, Restaurants und Outdoorshops. Aus Selbstschutz beschränkten wir uns darauf, mit dem Van durch die Stadt zu fahren und Lebensmittel einzukaufen.

Im Visitor Center holten wir uns Infos zu Wanderungen und Biketrails und wurden noch einmal über das etwas komplizierte System mit den verschiedenen Parks aufgeklärt. Letztlich ist fast alles gebührenpflichtig, selbst das Nordic-Center-Gelände, auf dem das Visitor Center steht und wo die Biketrails verlaufen.
Freistehen war im Ort unmöglich, der einzige legale Platz war aktuell eine Baustelle, die umliegenden Campingplätze waren hässlich, direkt an den Bahngleisen gelegen und teuer. Also wagten wir es und verbrachten die Nacht illegal auf dem einsamen Parkplatz eines Golfplatzes.
Der nächste Tag begann mit Haushalt und Laundry, bevor wir am Nachmittag die Biketrails rund um das Nordic Center unsicher machten. Wieder einmal fanden wir genial angelegte Trails vor, von daher waren die 15 CAD auch irgendwie gerechtfertigt.



Eine zweite Nacht am Golfplatz folgte, bevor wir am nächsten Morgen, mit dem farbenfrohen Sonnenaufgang, erneut früh aufbrachen und zurück in den Kananaskis Country Provincial Park fuhren.


Pocaterra Ridge Trail
Um sechs Uhr morgens ging es los, wieder rund 99 Kilometer bis zum Trailhead (diesmal zum Glück geteert). Wir frühstückten, packten unsere Sachen und starteten auf den Pocaterra Ridge Trail, der als DER Larch-Hike im Park gilt. Rückblickend können wir das nur bedingt nachvollziehen: Die Lärchen gibt es vor allem auf den ersten zwei Kilometern.




Danach geht es extrem steil hinauf ins alpine Gelände – definitiv nichts für Spaziergänger und Baumgucker. Bäume gibt es dort oben nämlich keine mehr, dafür aber unglaubliche Aussichten.



Der Ridge verläuft geradlinig und hat drei kleine Gipfel entlang des Weges. Normalerweise steigt man auf der anderen Seite ab und braucht entweder ein zweites Auto, einen Shuttle, oder man läuft fünf Kilometer am Highway entlang. Alles keine Optionen für uns, also liefen wir bis zum Ende des Grats und dann denselben Weg zurück – bei der Aussicht ist das unserer Meinung nach ohnehin die beste Lösung.



Mit sechs Kilometern one way und rund 900 Höhenmetern war der Trail zwar nicht lang, aber der Auf- und Abstieg hatte es ordentlich in sich.



Nach unserem Wander-Käsebrot auf dem Gipfel ging es wieder steil hinab. Ich schnallte die Microspikes an, was auf dem rutschigen, sandigen Boden perfekten Grip gab. Durch den gelb leuchtenden Lärchenwald ging es zurück, und kurz vor Schluss begegnete uns noch eine kleine Herde Rocky Mountain Sheeps (Dickhornschafe) – ein perfekter Abschluss für eine mal wieder spektakuläre Wanderung.



Ungeplant nach Calgary
Nach Canmore wollten wir wegen der Parksituation nicht zurück und steuerten daher erneut den einzigen freien Wildcamping-Platz am Seebe Dam an. Diesmal fanden wir auch eine Stelle, an der uns niemand zu nahekommen konnte, und hatten eine deutlich ruhigere Nacht. Zwei nette Angler schenkten uns sogar noch eine frisch gefangene Forelle – man muss die Kanadier einfach mögen!
Wir stellten uns auf einen ruhigen Arbeitstag am Fluss ein, doch es kam mal wieder anders. Morgens streikte plötzlich unsere Starlink-Antenne. Christian testete alles Mögliche und führte diverse Messungen durch, aber irgendetwas schien wirklich kaputt zu sein. Statt einen ruhigen Tag am Fluss zu verbringen, machten wir uns also ungeplant auf den Weg nach Calgary, um dem Problem auf den Grund zu gehen.
Dort hatten wir tatsächlich Glück: Wir fanden jemanden, der Starlink-Systeme verleiht und uns in seinem Vorgarten ein paar Tests mit seinen Geräten und unserem Setup durchführen ließ. Das Ergebnis war eindeutig – alles funktionierte, nur unsere Antenne nicht. Nach gerade mal anderthalb Jahren hatte sie nun scheinbar ihren Dienst quittiert. Ziemlich ärgerlich, auch wenn das Teil vermutlich nie dafür gedacht war, dauerhaft auf 2,75 Meter Höhe auf einem Van durch die Prärie zu brettern.
Tom, der Typ mit dem Verleih-Business, war extrem hilfsbereit und machte uns mehrere Angebote – umgebaute Systeme, eine ältere Antenne – aber wir entschieden uns erstmal für den offiziellen Weg über den Kundendienst. Nach einigem Hin und Her erklärte sich der Starlink-Support schließlich bereit, 80 Prozent der Kosten für eine neue Starlink-Mini-Antenne zu übernehmen. Das war für uns die beste Lösung, also war das Thema zumindest vorläufig geklärt.
Da wir nun ohnehin schon in Calgary waren, schauten wir uns die Stadt etwas genauer an. Calgary gefällt uns von allen kanadischen Städten, die wir bisher kennengelernt haben, mit Abstand am besten. Es gibt zwar nicht wahnsinnig viel kulturelles Angebot, keine spannenden Museen oder Ausstellungen, aber die Atmosphäre ist total angenehm. Trotz Hochhäusern wirkt die Stadt irgendwie gemütlich und weniger hektisch als andere Millionenstädte.




Wir fuhren auf den 191 Meter hohen Calgary Tower, der zwar etwas in die Jahre gekommen ist, aber schöne Ausblicke über die Stadt bis hinüber zu den Rockies bietet.






Auch die Innenstadt selbst gefiel uns gut – viele Restaurants, verlockende Happy-Hour-Locations, Thrift Stores und kleine Boutiquen und Läden. Wir setzten allerdings bewusst die Scheuklappen auf, um nicht in Versuchung zu geraten und zu viel Geld auszugeben.
Übernachten konnten wir in der Nähe des Kensington-Viertels an einem kleinen Park, herrlich ruhig gelegen und mit Skyline Blick.

Hier grillten wir auch endlich die Forelle (am Straßenrand), die uns die Angler zuvor geschenkt hatten. Ein dann doch noch ganz guter Abschluss für unseren ersten Calgary-Besuch.


Wir wussten allerdings schon: Wir kommen bald wieder. Jetzt hatten wir aber erstmal ein paar Termine in Edmonton.
Edmonton
Es ging als zurück ins 300 km entfernte Edmonton, nicht etwa, weil uns die Stadt besonders gut gefällt – eher im Gegenteil –, sondern aus zwei ganz pragmatischen Gründen: Wir hatten sehr günstige Tickets für das dortige Bryan-Adams-Konzert ergattert und wollten außerdem den Tausch unserer Motorhalterung in einer Ducato-kompetenten Werkstatt erledigen lassen.
Samstagnachmittag kamen wir in Edmonton an und bezogen wieder unseren altbewährten Platz im River Valley, in der Nähe von Downtown. Von dort ging es am frühen Abend in die Stadt, wo wir uns vor dem Konzert noch einen Donair gönnten – die kanadisch-türkische Version eines Döners, irgendwo zwischen Kebab und Dürüm, aber wirklich lecker.
Das Konzert fand im neuen Eishockey-Stadion von Edmonton statt, alles super organisiert. Die Vorband „The Sheepdogs“ war nicht ganz unser Ding, Bryan Adams dafür umso mehr. Zweieinhalb Stunden lang spielte er sich quer durch alle seine Hits, die Show war deutlich aufwändiger und besser, als wir erwartet hatten, inkl. fliegender Show-Elemente und Leuchtarmbänder für alle Gäste.



Auf dem Rückweg spazierten wir noch am Neonsign-Outdoor-Museum vorbei, das nachts deutlich mehr hermacht als tagsüber.


Am nächsten Tag zeichnete sich dann aber das nächste Problem ab: Unser Paket mit div. Ersatzteile und Christians neuen Kreditkarten aus Deutschland steckte fest. DHL hatte es an die kanadische Post übergeben – ausgerechnet in der Woche, in der diese in den Streik getreten war. Das Paket ging zurück in die Niederlande, nur um zwei Tage später wieder in einen Flieger nach Kanada verladen zu werden. DHL konnte nichts tun, die kanadische Post war im Streik und unerreichbar, und wir hatten den Salat: kein Ersatzteil, keine Kreditkarten, keine Wasserfilter. Super.
Den Sonntag nutzten wir daher erstmal anderweitig und kümmerten uns um mein Fahrrad. Am Hinterrad war der Freilauf kaputt, das Ersatzteil hatten wir in Calgary bereits besorgt. Christian tauschte das Teil aus und wir machten danach eine ausgedehnte und erfolgreiche Testrunde durchs River Valley. Entlang des Flusses zieht sich ein scheinbar endloser Fahrradweg durch die Stadt, wirklich schön angelegt und für uns ehrlich gesagt das einzige echte Highlight von Edmonton.



Wir fuhren durch hübsche und für Halloween dekorierte Wohngegenden und entdeckten sogar einen Messerschmidt-Kabinenroller mit Kennzeichen aus dem Rhein-Main-Gebiet – mitten in Kanada.



Am Montag ging es dann in die Werkstatt. Zwar immer noch ohne unser Paket, aber es standen ohnehin noch weitere Arbeiten an: der Austausch der Getriebedichtung und die Reinigung des Turbokühlers, in dem noch altes Öl klebte. Leider stellte sich heraus, dass die Getriebedichtung, die wir bei Chrysler in Alaska gekauft hatten, minimal anders war als das originale Fiat-Teil und wohl doch nicht passte. Zum Glück bemerkte der Mechaniker das, bevor alles auseinandergebaut war.
Die (halbwegs) gute Nachricht: Die alte Dichtung schwitzte nur leicht, es war also weiterhin kein akutes Problem. Außerdem konnte einer der Mechaniker die Motorhalterung von Chrysler noch einmal mit dem originalen Fiat-Teil vergleichen (unsere steckte ja im Paket fest) und war sich sicher, dass sie passen würde. Also bestellten sie das Teil und wir verbrachten die Wartezeit außerhalb der Stadt an einem ruhigen Parkplatz am Fluss. Hier ließen sich die zwei Tage bei usseligem Wetter aussitzen. Wir arbeiteten ein bisschen, nahmen die neue Starlink-Mini-Antenne in Betrieb und gingen zwischendurch mal eine Runde laufen, um keinen Lagerkoller zu bekommen.


Zwei Tage später war das Chrysler-Teil da und der Austausch konnte endlich stattfinden. Die Motorhalterung passte perfekt, obwohl sie anders aussah, und auch die Reinigung des Turbokühlers verlief problemlos. Der Van läuft seitdem ruhiger (sagt mein Mann), und vor allem das Bollern des Motors ist weg – Halleluja. Der einzige Wehrmutstropfen kam beim Bezahlen: Während die Motorhalterung aus Deutschland gerade mal 68 Euro gekostet hatte, schlug das Teil von Chrysler mit 318 CAD (200 €) zu Buche. Also drei Mal so viel. Tat weh, half aber nichts.


Nach der Werkstatt kehrten wir noch einmal an unseren Platz am Fluss zurück. Am letzten Abend wurden wir dort sogar von zarten Polarlichtern verabschiedet – ein ziemlich schöner Abschluss dieser eher organisatorisch-chaotischen Tage.

Zurück in Calgary
Am nächsten Morgen ließen wir Edmonton endgültig hinter uns und fuhren wieder zurück nach Calgary. Dieses Mal mit funktionierendem Starlink und etwas mehr Zeit.
Wir schlossen uns einer Walking Tour an, die wieder etwas zu lang war, aber immerhin ein bisschen Wissen rund um die Stadt vermittelte. So erfuhren wir z. B., warum es hier so viele „Skywalks“ gibt – das sind verglaste Übergänge, die Gebäude miteinander verbinden. Diese spannen sich durch die gesamte Innenstadt und erlauben den Leuten, im Winter im Warmen von A nach B zu kommen – denn auch in Calgary werden es gerne mal zwischen -20 und -30 Grad im Winter.










Am besten gefiel uns aber doch das kleine, bunte Kensington Viertel, an dessen Rand wir wieder am Riley Park campten.



Wenn wir nicht gerade durch die Stadt liefen, nutzten wir die Zeit weiter zum Arbeiten und für ein paar Besorgungen. Unser neues Starlink Setup brauchte noch ein paar Teile, und dann hatten wir mal wieder Glück – die Mini-Antenne ging in den Sale und Best Buy (die lokale Version von Media Markt) matchte den Preisunterschied, sodass wir 210 CAD erstattet bekamen. Woohoo!
Es kündigte sich aber nun ernsthaft der Herbst an, es wurde nachts schon fast frostig, und da wir noch ein bisschen in Kanada bleiben werden, war klar, dass wir klamottentechnisch etwas aufrüsten müssen. Daher gab es noch einen kleinen Shoppingtrip, bevor wir uns nach 4 Tagen in der Stadt noch mal auf den Weg in die Rockies machten…🤩 Von den Bergen bekommen wir einfach nicht genug.
Aber dazu dann demnächst mehr. 😊
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