{"id":9059,"date":"2023-11-26T01:09:14","date_gmt":"2023-11-26T00:09:14","guid":{"rendered":"https:\/\/van-we-bike.com\/?p=9059"},"modified":"2024-03-10T01:19:19","modified_gmt":"2024-03-10T00:19:19","slug":"die-ueberquerung-des-darian-gap-ein-drama-in-3-akten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/van-we-bike.com\/index.php\/2023\/11\/26\/die-ueberquerung-des-darian-gap-ein-drama-in-3-akten\/","title":{"rendered":"Die \u00dcberquerung des Darian Gap \u2013 Ein Drama in 3 Akten"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie wir bereits in unseren vorherigen Berichten aus Mexiko angedeutet haben, lief bei unserer zweiten Verschiffung auf dieser Reise vieles leider anders als geplant und wir haben eine ziemlich anstrengende Zeit hinter uns. Wir haben den ganzen Prozess hier sehr detailliert niedergeschrieben, f\u00fcr Viele ist das sicher nicht allzu spannend zu lesen, aber f\u00fcr uns war es wichtig es genauso festzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Darian Gap<\/h3>\n\n\n\n<p>So sch\u00f6n es auch ist die Panamericana zu bereisen, der gr\u00f6\u00dfte Nachteil ist eindeutig, dass es zwischen S\u00fcd- und Zentralamerika leider keine M\u00f6glichkeit gibt, die Kontinente auf dem Landweg zu wechseln. Denn dazwischen liegt das ber\u00fchmt ber\u00fcchtigte Darian-Gap.<br>Zwar besteht hier eine Landverbindung, allerdings haben hier nach wie vor die Drogenmafia und Rebellen das Sagen. Auch gibt es keine befahrbaren Stra\u00dfen, sondern nur Pfade durch mehr oder weniger undurchdringlichen Dschungel. Jahr f\u00fcr Jahr machen sich hier tausende verzweifelte Fl\u00fcchtlinge, die sich in Zentral- oder Nordamerika ein besseres Leben erhoffen, auf den Fu\u00dfmarsch, den viele nicht \u00fcberleben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"809\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/DarianGap.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-9035\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/DarianGap.png 800w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/DarianGap-297x300.png 297w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/DarianGap-148x150.png 148w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/DarianGap-768x777.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Darian Gap<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Reisende und Overlander hei\u00dft es daher: Fahrzeuge m\u00fcssen verschifft oder mit dem Flugzeug nach Panama oder ein anderes Land des Kontinents gebracht werden. F\u00fcr Motorr\u00e4der ist die Flugoption tats\u00e4chlich noch erschwinglich, f\u00fcr Van- oder Wohnmobilfahrer nat\u00fcrlich nicht. Daher stand auch f\u00fcr uns ab Kolumbien die n\u00e4chste Verschiffung an. Da wir Panama, Nicaragua und Costa Rica bereits auf unserer ersten Weltreise bereist haben und die Grenzen rund um Nicaragua auch zu den kompliziertesten des Kontinents geh\u00f6ren, wollten wir uns diese drei L\u00e4nder ersparen und entschieden uns f\u00fcr eine Verschiffung direkt nach Mexiko. Die \u00fcbrigen zentralamerikanischen L\u00e4nder unterhalb, werden wir dann von dort aus bereisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Preis war \u00fcbrigens mehr oder weniger der Gleiche, auch wenn Panama nat\u00fcrlich nur einen Katzensprung von Kolumbien entfernt liegt und die Verschiffung gerade mal 2 Tage dauert. Dennoch wird die Situation mit dem Darian Gap hier schamlos ausgenutzt und f\u00fcr Verschiffungen und Warentransport hier ordentlich abkassiert. Pro m\u00b3 Fahrzeug, fallen hier im Durchschnitt ca. 110 USD an.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verschiffung nach Veracruz, am Golf von Mexiko, sollte auch nur 6 Tage dauern und war daher, verglichen mit der langen \u00dcberfahrt von Hamburg nach Montevideo auch nur ein Katzensprung f\u00fcr unseren Moby Dick. Soweit die Theorie!<\/p>\n\n\n\n<p>Was wir allerdings bei dieser Verschiffung erlebt haben, l\u00e4sst sich vermutlich mit einem bekannten Fu\u00dfballerzitat am besten zusammenfassen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Erst hatten wir kein Gl\u00fcck und dann kam auch noch Pech hinzu.<\/p>\n<cite>J\u00fcrgen Wegmann<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Aber von Anfang an:<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">1. Akt:<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorbereitung &amp; Verladung in Kolumbien<\/h2>\n\n\n\n<p>In Kolumbien begann noch alles recht entspannt. Wir zogen am 29. September in ein kleines AirBnB Apartment und bereiteten dort alles f\u00fcr die Verschiffung vor. Denn der Van musste weitestgehend leer sein. Lebensmittel, Getr\u00e4nke, Medikamente, Neuwaren, Bargeld, Wertsachen \u2013 nichts davon durfte im Fahrzeug verbleiben. Selbst Gew\u00fcrze und trockene Lebensmittel wie Nudeln, Reis und Co. mussten raus. Gasflasche und Dieseltank mussten ebenfalls m\u00f6glichst leer sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem sollte das Auto sowohl von au\u00dfen als auch von Innen gereinigt sein. Also drehten wir alles mal wieder auf links, leerten alle Schr\u00e4nke, legten einen Waschmarathon hin und schlie\u00dflich brachte Christian den Van am 2. Oktober morgens zum Hafengel\u00e4nde. Ich durfte leider nicht mit, da es immer nur dem Fahrzeughalter erlaubt ist, das Hafengel\u00e4nde zu betreten. \u2639<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_01-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9036\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_01-576x1024.jpg 576w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_01-169x300.jpg 169w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_01-84x150.jpg 84w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_01-768x1365.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_01-864x1536.jpg 864w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_01.jpg 1026w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bye-bye Moby. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nahmen wir Abschied in Cartagena. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dort erfolgte zun\u00e4chst die offizielle Ausreise, unser TIP (Temporary Import Permit), den man in jedem Land bei der Einreise mit dem eigenen Fahrzeug erh\u00e4lt, wurde als ung\u00fcltig gestempelt. Der Van musste von da an am Hafen verbleiben und eigentlich w\u00e4re dann f\u00fcr diesen Tag erstmal alles erledigt gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eigentlich!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Doch dann fiel jemandem ein d\u00e4mlicher Formfehler auf einem der hafeninternen Dokumente auf. Unsere Agentin vor Ort, hatte eine falsche Zahl \u00fcbermittelt und damit lie\u00dfen die Beamten Christian das Hafengel\u00e4nde nicht verlassen. Erst m\u00fcsse das Formular ge\u00e4ndert werden, bevor Christian den Van alleine lassen d\u00fcrfe. Sowas sollte ja eigentlich kein Problem sein.<br>Wie gesagt, <strong>eigentlich!<\/strong><br>Aus irgendeinem Grund dauerte es aber fast 5 Stunden, bis sich jemand befugt f\u00fchlte, das Formular h\u00e4ndisch (!) abzu\u00e4ndern. Christian sa\u00df w\u00e4hrend dieser Zeit in langer Kleidung (Vorschrift!) in der br\u00fctenden, schw\u00fclen Hitze Cartagenas, ohne die M\u00f6glichkeit was essen zu k\u00f6nnen. Immerhin bot man ihm etwas Wasser an. Erst gegen 17 Uhr durfte er dann endlich das Hafengel\u00e4nde verlassen. Das fing ja gut an.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_02-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9037\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_02-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_02-300x169.jpg 300w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_02-150x84.jpg 150w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_02-768x432.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_02-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_02-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_02-1980x1114.jpg 1980w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_02.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Moby am Hafen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag erfolgte dann um 9:30 Uhr die Drogeninspektion \u2013 denn nat\u00fcrlich ist jeder Hafen in Kolumbien ein potentieller Umschlagplatz f\u00fcr Drogen. Zwei freundliche Beamte schauten in alle F\u00e4cher, ein Drogenhund schn\u00fcffelte sich kurz durch unser kleines Zuhause und dann war die Sache auch schon erledigt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"9039\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_04-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9039\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_04-576x1024.jpg 576w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_04-169x300.jpg 169w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_04-84x150.jpg 84w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_04-768x1365.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_04-864x1536.jpg 864w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_04.jpg 1134w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bereit f\u00fcr die Drogeninspektion<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"9040\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_05-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9040\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_05-576x1024.jpg 576w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_05-169x300.jpg 169w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_05-84x150.jpg 84w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_05-768x1365.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_05-864x1536.jpg 864w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_05.jpg 1134w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Israel &amp; Tamar waren auch bereit<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Direkt im Anschluss, erfolgte die Verladung in den Container. Diesmal waren wir nicht allein im Container, wir hatten tats\u00e4chlich einen Containerbuddy gefunden, in Form des Land Cruisers von Tamar und Israel \u2013 ein unglaublich herzliches und sympathisches Rentnerpaar aus Israel, die ihren Rechtslenker (!) ebenfalls nach Mexiko bringen wollten, da alle L\u00e4nder s\u00fcdlich von Mexiko es nicht erlauben mit einem Rechtslenker einzureisen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_03-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9038\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_03-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_03-300x169.jpg 300w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_03-150x84.jpg 150w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_03-768x432.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_03-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_03-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_03-1980x1114.jpg 1980w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_03.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der LandCruiser w\u00fcrde uns auch gefallen. \ud83d\ude42<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Beiden ihren Landy schon mal in den Blechkasten verfrachteten, demontierte Christian, wie schon bei der ersten Verschiffung, wieder unsere beiden Dachhauben und lie\u00df Luft aus den Hinterreifen ab. Dann passte Moby auch diesmal wieder um Haaresbreite in den Container.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"9041\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_06-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9041\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_06-576x1024.jpg 576w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_06-169x300.jpg 169w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_06-84x150.jpg 84w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_06-768x1365.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_06-864x1536.jpg 864w, 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Also ging alles noch mal retour und beim zweiten Anlauf klappte es dann. Beide Fahrzeuge wurden mit Holzkeilen und Spanngurten befestigt, der Container verschlossen und verplombt und damit war gegen 12 Uhr mittags schon alles erledigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Abends trafen wir uns mit Israel und Tamar in der sch\u00f6nen Altstadt von Cartagena und stie\u00dfen auf die erfolgreiche Verladung an und hofften, dass der Rest der Verschiffung auch so reibungslos laufen w\u00fcrde. Haha, little did we know&#8230;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"384\" height=\"512\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_14.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9049\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_14.jpg 384w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_14-225x300.jpg 225w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_14-113x150.jpg 113w\" sizes=\"auto, (max-width: 384px) 100vw, 384px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Da waren wir noch guter Dinge! <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am 6. Oktober wurde der Container p\u00fcnktlich auf das Schiff verladen und wir machten uns mit dem Flieger auf nach Mexico City.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">2. Akt<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcberraschungen, Versp\u00e4tungen &amp; Warten in Mexiko<\/h2>\n\n\n\n<p>Von dort verfolgten wir online den Trackingstatus des Schiffs. Eines Morgens stellte Christian dann aber fest, dass der Zielhafen nicht mehr Veracruz, sondern Houston (USA) war. W\u00e4hrend ich das noch f\u00fcr ein Missverst\u00e4ndnis hielt und mir keine Gedanken machte, wurde Christian direkt nerv\u00f6s und kontaktierte unsere Agenten. Die best\u00e4tigten: ja, das Schiff mit unserem Container wurde umgeroutet und w\u00fcrde nicht mehr nach Veracruz fahren. Die Container mit dem Bestimmungsort Veracruz, wurden in Jamaica abgeladen und warten dort auf das n\u00e4chste Schiff, dass dann nach Veracruz f\u00e4hrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir konnten es nicht glauben. Da machte Moby einfach ohne uns Urlaub in Jamaica. Der Schlingel! \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz so lustig war die Sache dann aber doch nicht. Denn, dass n\u00e4chste Schiff sollte erst eine Woche sp\u00e4ter in Jamaica anlanden. Also hatten wir schon jetzt eine Woche Versp\u00e4tung und der neue Ankunftstermin war der 19.10. (statt urspr\u00fcnglich 12.10.)<br>\u00c4rgerlich, aber erstmal noch kein Grund zur Panik. Mexico City gefiel uns ohnehin so gut, dass wir unseren Aufenthalt direkt ein paar Tage verl\u00e4ngerten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 19. Oktober machten wir uns dann auf den Weg nach Veracruz. Da wussten wir aber schon, dass das neue Schiff ein paar Tage Versp\u00e4tung haben w\u00fcrde. Der neue Ankunftstermin war Montag, der 23. Oktober. Immer noch OK, aber dann doch schon etwas knapp, f\u00fcr die Pl\u00e4ne die wir zu dem Zeitpunkt hatten. Wollten wir doch f\u00fcr den \u201aDia de los Muertos\u2018 in Oaxaca sein, zwei Fahrtage von Veracruz entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Agent in Veracruz, Pepe, informierte uns dann auch \u00fcber den bevorstehenden Prozess, der mindestens 5 Arbeitstage ben\u00f6tigen w\u00fcrde. An den Wochenenden passierte hier nichts, Samstag und Sonntag arbeitet zwar der Hafen, aber nicht der mexikanische Zoll. Also hofften wir, dass es bei dem Ankunftstermin am 23.10. bleiben w\u00fcrde. Mit etwas Gl\u00fcck k\u00f6nnten wir dann am 27.10. unseren Van zur\u00fcckhaben und uns auf den Weg nach Oaxaca machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie gesagt, erst kein Gl\u00fcck und dann kam Pech hinzu\u2026<br>Wir konnten online verfolgen, dass das Schiff bereits vor der K\u00fcste von Veracruz lag, aber aus irgendeinem Grund, lag es einfach da, bewegungslos. Scheinbar bekam die Reederei keine Anlandegenehmigung in Veracruz. Genau sagen, konnte uns das aber keiner. Die Tage vergingen, das Schiff bewegte sich nicht, wir wurden immer ungeduldiger und frustrierter\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitag, den 27. Oktober war es dann endlich soweit. Das Schiff hatte in der Nacht zuvor anlegen k\u00f6nnen und wir bekamen die Papiere, welche f\u00fcr die n\u00e4chsten Schritte notwendig waren. Allerdings kamen die Papiere erst am fr\u00fchen Nachmittag, die Bank, auf die wir als n\u00e4chstes mussten, hatte zu dem Zeitpunkt schon geschlossen. Also hie\u00df es auf Montag warten.<br><br>Am Montag, den 30. Oktober ging es dann zur Banjercito Bank, welche die Einreiseformulare (TIP) f\u00fcr den Van genehmigte. Eigentlich eine gute Nachricht, nun h\u00e4tte es weiter gehen k\u00f6nnen.<br><br><strong>Eigentlich!<\/strong><br><br>Nun gab es aber eine Sturmwarnung. Aktuell war Winter in Mexiko, wir hatten dennoch bisher t\u00e4glich \u00fcber 30 Grad schw\u00fcle Hitze gehabt, aber nun kam eine \u201eKaltfront\u201c mit starken Winden. Das bedeutete, dass der Hafen den Betrieb einstellte. Die Verladung vom Container war nicht m\u00f6glich. Unser Container musste f\u00fcr die Entladung der Fahrzeuge, n\u00e4mlich an einen anderen Teil des Hafens transportiert werden, das war bei Windb\u00f6en von bis zu 70km\/h schlicht nicht m\u00f6glich. Verst\u00e4ndlich, aber dennoch frustrierend f\u00fcr uns. Statt wie angek\u00fcndigt zwei Tage, hielt die Kaltfront fast die ganze Woche an.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">3. Akt<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Ankunft, die Zollinspektion &amp; jede Menge Probleme<\/h2>\n\n\n\n<p>Am Freitag, den 3. November lie\u00dfen die Winde nach und wir konnten ENDLICH den Container zu dem Ort bringen lassen, an dem wir ihn \u00f6ffnen konnten. Das beste Vorab-Geburtstagsgeschenk f\u00fcr mich.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Christian und Israel ging es also mit unserem Agenten zum Hafen, wo der Moment der Wahrheit kam, der Container \u00f6ffnete sich und alles sah aus, wie bei der Verschlie\u00dfung in Cartagena. Beide Fahrzeuge hatten die lange Reise scheinbar unbeschadet \u00fcberstanden. Hurra!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Freude war gro\u00df, bis Christian den Z\u00fcndschl\u00fcssel umdrehte. Der Van muckte nicht. Die Batterie war auch hier wieder w\u00e4hrend der \u00dcberfahrt abgeklemmt gewesen, trotzdem schien sie leer zu sein. Erstmal nicht ungew\u00f6hnlich, nach f\u00fcnf langen Wochen Stehzeit. Also zogen wir den Van \u201emanuell\u201c raus und stellten ihn erstmal in die Halle, wo er ohnehin verbleiben musste, bis wir den Termin f\u00fcr die Zoll- und Drogeninspektion bekommen w\u00fcrden. Das war n\u00e4mlich der n\u00e4chste Schritt.<br>W\u00e4hrend der Agent daf\u00fcr alle Papiere vorbereitete, versuchten Christian und Israel den Van zu \u00fcberbr\u00fccken und zum Laufen zu bringen. Doch scheinbar war die Batterie tiefenentladen, mehr als ein Stottern war nicht zu erreichen. Die Hafen-Mechaniker (die sich auf dem Gel\u00e4nde um die Reparatur der Stapler, etc. k\u00fcmmern), brachten ein Ladeger\u00e4t, mit dem Christian weiter versuchte die Batterie wiederzubeleben. Aber bis Christian das Gel\u00e4nde wieder verlassen musste, blieb nicht genug Zeit die Batterie vollzuladen. Aber wir sahen es (noch) entspannt, wir hatten ja noch ein paar Tage Zeit, bis wir den Termin vom Zoll bekommen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_15-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9050\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_15-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_15-300x169.jpg 300w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_15-150x84.jpg 150w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_15-768x432.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_15-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_15-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_15-1980x1114.jpg 1980w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_15.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Willkommen im Mexiko!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Erleichtert den Van schon mal auf sicherem Boden zu wissen, verbrachten wir ein weiteres Wochenende in Veracruz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Fehlersuche<\/h3>\n\n\n\n<p>Am Montag, den 6. November ging es dann weiter. Christian bekam eine Sondergenehmigung, um das Hafengel\u00e4nder erneut betreten zu d\u00fcrfen. W\u00e4hrend er sich im Inneren um die ein oder andere Kleinigkeit k\u00fcmmerte, hing das Ladeger\u00e4t weiter an der Batterie. Aber auch nach mehreren Stunden des Ladens, sprang Moby nicht an. Er stotterte immer nur kurz. Ob doch noch etwas anderes defekt war?<\/p>\n\n\n\n<p>Parallel suchte ich von unserem Apartment aus das Internet nach L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten ab und stie\u00df auf den Crashsensor den unser Van verbaut hat. Dieser l\u00f6st im Falle eines Unfalls oder hefigen Aufpralls aus, um u. a. die Dieselzufuhr abzusperren und legt so das Auto lahm. Tats\u00e4chlich hatte der Knopf f\u00fcr den Sensor auch ausgel\u00f6st. Es musste also mindestens einmal ganz sch\u00f6n gerumpelt haben, bei den vielen Container-Verladungen. Das blo\u00dfe Wiederreindr\u00fccken des Knopfes brachte aber leider nichts. Es musste also noch was anderes im Argen liegen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Mithilfe unseres kompetenten \u201eBIM-Mechaniker-Team\u201c (Basti, Ingo und Markus \u2013 <strong>DANKE<\/strong> Jungs!) in Deutschland, versuchte Christian nun zwei Tage lang die Ursache f\u00fcr unser Problem zu finden. Anlasser, Wegfahrsperre, \u00fcbersprungene Riemen, alles konnte nach und nach ausgeschlossen werden. Christian schraubte schlie\u00dflich die Batterie auf und sah, dass sie komplett trockengelaufen war. Vielleicht hatte sie einfach das zeitliche gesegnet nach 5 Jahren?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Zollinspektion<\/h3>\n\n\n\n<p>Am Dienstag den 7. November fand dann aber erstmal die langerwartete Zoll- und Drogeninspektion statt. Wir hatten vorab schon geh\u00f6rt, dass diese hier besonders streng ist, daher musste der Van ja auch komplett leer sein. Es tauchten schlie\u00dflich drei Beamtinnen und ein junger, nerv\u00f6ser Drogensp\u00fchrhund auf. Laut Christian, waren die drei Damen absolut unfreundlich und respektlos und behandelten ihn vom ersten Moment an wie einen Schwerverbrecher. Er durfte sich nicht mal dem Van n\u00e4hern.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Bitte an die Beamtinnen, beim Betreten des Vans aufzupassen und sich die dreckig, nassen Stiefel abzuwischen, reagierten sie gar nicht. Auch der Hund wurde nass ins Auto gelassen und sprang an allen M\u00f6beln hoch, zerkratzte diese dabei mit seinen Krallen und sprang schlie\u00dflich auch aufs Bett, was danach auch entsprechend aussah. Das lie\u00df sich waschen, die Kratzer bleiben uns leider erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch von au\u00dfen sprang der Hund st\u00e4ndig am Auto auf und ab und verursachte dabei dutzende, teilweise tiefe Kratzer im Lack. Die Damen interessierte das nicht, sie lie\u00dfen den Hund gew\u00e4hren. Es kam nicht mal ein Wort der Entschuldigung, stattdessen wurde Christian befragt, ob er raucht und Drogen nimmt, oder wo er sie versteckt h\u00e4tte. Wow! Nat\u00fcrlich gab es nichts zu finden und zu beanstanden. Ohne ein weiteres Wort, zogen die drei Beamtinnen von Dannen. Das Ergebnis ihrer \u201eUntersuchung\u201c w\u00fcrden sie nur unserem Agenten mitteilen, was ein-zwei Tage dauern w\u00fcrde.<br><br>Wir haben uns im Nachhinein offiziell bei der Zollbeh\u00f6rde beschwert und um Schadenersatz gebeten, oder zumindest die \u00dcbernahme f\u00fcr die Lackaufbereitung. Zur\u00fcck kam die Antwort, dass Christian ja bei der Inspektion dabei gewesen w\u00e4re und nicht eingegriffen h\u00e4tte (er durfte sich w\u00e4hrend des Prozesses nicht dem Van n\u00e4hern und auch keine Fotos machen) und die Kratzer definitiv nicht vom Hund sein k\u00f6nnten. Die Beamtinnen bestreiten zudem, dass der Hund am Auto hochgesprungen sei. Der blanke Hohn!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"9051\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_16-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9051\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_16-576x1024.jpg 576w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_16-169x300.jpg 169w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_16-84x150.jpg 84w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_16-768x1365.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_16-864x1536.jpg 864w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_16.jpg 1134w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">So sah unser Zuhause nach der Zollinspektion aus<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"9052\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_17-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9052\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_17-576x1024.jpg 576w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_17-169x300.jpg 169w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_17-84x150.jpg 84w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_17-768x1365.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_17-864x1536.jpg 864w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_17.jpg 1134w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kratzer \u00fcberall<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"9053\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_18-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9053\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_18-576x1024.jpg 576w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_18-169x300.jpg 169w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_18-84x150.jpg 84w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_18-768x1365.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_18-864x1536.jpg 864w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_18.jpg 1134w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kratzer \u00fcberall<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-id=\"9056\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_21-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9056\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_21-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_21-300x169.jpg 300w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_21-150x84.jpg 150w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_21-768x432.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_21-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_21-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_21-1980x1114.jpg 1980w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_21.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Noch mehr Kratzer<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich bekamen wir einen Tag nach der Inspektion (am Nachmittag des 8. November) schon die Freigabe und h\u00e4tten das Hafengel\u00e4nde damit theoretisch verlassen d\u00fcrfen. Aber, es braucht dann noch mal einen ganzen Arbeitstag, um die Rechnungen f\u00fcr den Hafen zu bezahlen und der Van lief ja nicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Fehlersuche geht weiter<\/h3>\n\n\n\n<p>Nachdem Christian die Spuren der Inspektion einigerma\u00dfen beseitigt hatte, widmete er sich weiter der Fehlersuche. Die Batterie lie\u00df sich auch mit destilliertem Wasser nicht wiederbeleben, also beschlossen wir, Moby eine Neue zu spendieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Mittwoch, den 8. November bekam Christian also erneut die Genehmigung das Hafengel\u00e4nde zu betreten und unser Agent, half beim Reinschmuggeln der neuen Batterie. Dinge auf das Hafengel\u00e4nde einzuf\u00fchren, ist n\u00e4mlich eigentlich streng verboten.<br>Wir hofften wirklich, dass dies die L\u00f6sung sein w\u00fcrde, aber es blieb dabei, der Van sprang nicht an. Uns gingen die Ideen und das Fachwissen aus, wir mussten in eine Werkstatt. Also beantragten wir einen Abschlepper, um aus dem Hafen rauszukommen.<br>Aber auch das war leider nicht so einfach. Es musste erneut ein Antrag beim Zoll gestellt werden und unser Agent bereitete uns schon darauf vor, dass es einige Tage dauern k\u00f6nnte, bis die Genehmigung erteilt werden w\u00fcrde. Warum ist unklar, da es ohnehin nur einen Abschlepper in ganz Veracruz gibt, der das Hafengel\u00e4nde befahren darf. Dieser hatte auch Zeit f\u00fcr uns, aber eben keine Genehmigung\u2026. *aaarrrgh*<\/p>\n\n\n\n<p>Parallel suchten wir einen Mechaniker in Veracruz und fanden \u00fcber iOverlander Eduardo, der selbst schon weit gereist ist und daher sogar englisch sprach. Wir kontaktieren ihn via WhatsApp und er z\u00f6gerte keine Sekunde und sagte sofort zu, sich um den Van zu k\u00fcmmern. Egal wann, wir sollten ihn einfach vorbeibringen. Leichter gesagt als getan in Veracruz.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun wollten wir aber nicht noch mehr Zeit verlieren und baten unseren Agenten daher zu pr\u00fcfen, ob es m\u00f6glich sei, einen Mechaniker mit aufs Gel\u00e4nde zu bringen, w\u00e4hrend wir auf die Abschlepper-Genehmigung warteten. War es, aber nat\u00fcrlich nur mit erneuter Genehmigung und viel Papierkram\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitag, den 10. November bekamen wir die Erlaubnis. Eduardo und einer seiner Mitarbeiter lie\u00dfen in der Werkstatt alles stehen und liegen und nahmen sich 2 Stunden Zeit f\u00fcr uns. Sie fanden auch die Ursache f\u00fcr Mobys Problem: die Lichtmaschine war fest und blockierte dadurch den Motor. Warum, wieso, weshalb, konnte man aber vor Ort nicht feststellen, denn daf\u00fcr musste das Teil ausgebaut werden, was nat\u00fcrlich in der Halle am Hafen nicht m\u00f6glich war. Wir brauchten also weiter den Abschlepper.<br>Aber bis Freitagabend bekamen wir keine Genehmigung. Der Zoll lie\u00df uns wissen: ihr seid nicht die einzigen die Warten, ihr m\u00fcsst eben Geduld haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Geduld? Ich? N\u00f6!<br>Wir hatten bis dahin ja auch eindeutig schon genug Geduld aufgebracht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die rettende Idee?!<\/h3>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend wir einige Tage vorher noch \u00fcber die Batterie nachgedacht hatten, hatte ich vorgeschlagen, dass wir uns doch einfach mit unserer Wohnraum-Batterie selbst \u00fcberbr\u00fccken k\u00f6nnten. Christian meinte das w\u00e4re nicht m\u00f6glich, aber \u00fcber Nacht kam ihm wohl die Erleuchtung \u2013 klar war das m\u00f6glich. Wenn wir die Batterien miteinander verbinden w\u00fcrden, k\u00f6nnten wir den Van ohne Lichtmaschine fahren, da die hintere Batterie die Starterbatterie speisen w\u00fcrde.<br>Im Baumarkt fanden wir die passenden Komponenten, die wir brauchten, um den Plan umzusetzen und so maltr\u00e4tierten wir am Samstagmorgen (11. November) erneut unseren Agenten, um Christian eine Zutrittsgenehmigung zum Hafen zu beschaffen, damit er den Van endlich rausholen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Pepe war inzwischen schon ziemlich genervt von uns und unseren Problemen und Sonderw\u00fcnschen, au\u00dferdem glaubte er nicht so recht, dass unser Plan funktionieren w\u00fcrde. Wir bohrten so lange nach, bis er sich doch am Hafen erkundigte. Dann bekamen wir aber zwei Hiobsbotschaften:<br>1. Wir bekamen die Zutrittsgenehmigung erst f\u00fcr Montagmorgen<br>2. Mit der Beantragung eines Abschleppers, war die Zoll-Ausfahrtsgenehmigung f\u00fcr unseren Van erloschen. Diese m\u00fcsste erneut beantragt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kompliziert und umst\u00e4ndlich kann es eigentlich sein? Es war einfach nur zum Verzweifeln. Christian lief wie ein gefangener Tiger in unserer Wohnung auf und ab. Wir hatten die L\u00f6sung, und wurden einfach nicht rangelassen. Mit jedem Tag, den der Van auf dem Hafengel\u00e4nde stand, entstanden auch weitere Kosten. Es war so, so frustrierend und zerm\u00fcrbend.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sammelten uns, akzeptierten was nicht zu \u00e4ndern war und beschlossen dann eben f\u00fcr Montagmorgen alles vorzubereiten. In Pepes B\u00fcro wurden alle Unterlagen fertiggemacht und der Plan besprochen. Pepe warnte uns noch mal eindringlich: wenn irgendwas schief gehen w\u00fcrde und der Van bei der Ausfahrt auf dem Hafengel\u00e4nde liegenbleiben w\u00fcrde, drohten hohe Geldstrafen und zudem w\u00fcrde der Zoll uns wahrscheinlich das Auto blockieren. Wir sollten uns die Sache also gut \u00fcberlegen (hatten wir!).<br><br>Zudem pr\u00e4sentierte uns Pepe dann die Rechnung vom Hafen. Und da fielen uns fast die Augen aus dem Kopf. Was man uns n\u00e4mlich nicht gesagt hatte, war, dass jede Zutrittsgenehmigung f\u00fcr Christian Geld kostete. Und zwar nicht wenig. Pro Tag wurden uns fast 150\u20ac in Rechnung gestellt. Nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die beiden Mechaniker und auch die Hilfe der Jungs aus der Hafenwerkstatt, war kein reiner Liebesdienst gewesen. Dazu eine \u201eParkgeb\u00fchr\u201c f\u00fcr den Van, von 40\u20ac pro Tag. Pepe wollte nat\u00fcrlich auch mehr Geld (verst\u00e4ndlich)\u2026 Und dass wir seit nun mehr 6 Wochen in Apartments wohnen mussten, statt kostenlos zu campen, darf man ja auch nicht vergessen. Die ganze Sache riss also nicht nur ein Loch in unser Nervenkost\u00fcm und Gem\u00fct, sondern auch in unser Reisebudget. Aber so war es nun mal.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Ausfahrt aus dem Hafen<\/h3>\n\n\n\n<p>Am Montag den 13.11. war es dann endlich soweit. Eigentlich h\u00e4tte ab hier alles einigerma\u00dfen klappen k\u00f6nnen.<br><br>Genau, <strong>eigentlich!<\/strong><br><br>Am Eingang zum Hafen wollte man Christian nicht durchlassen. Angeblich hatte er die falschen Hosen an.<br>Bitte was?<br>Er trug die gleichen Sachen, die er schon in der vergangenen Woche tagt\u00e4glich getragen hatte. Es war aber ein neues Team vor Ort und die lie\u00dfen die Wanderhose nicht durchgehen, vermutlich weil sie aus einem Mischgewebe war, erkl\u00e4ren konnte es aber keiner. Christian, der sowieso schon ziemlich angespannt war, w\u00e4re fast aus der Haut gefahren. Zum Gl\u00fcck hatte unser Agent eine Jeans im Auto (und zum Gl\u00fcck sind Mexikaner im Durchschnitt ja auch nicht so gro\u00df). Die Jeans sa\u00df ziemlich spack, aber damit kam Christian dann durch die Eingangsschleuse und konnte endlich am Van loslegen. In wenigen Minuten hatte er alles vorbereitet und getestet und es h\u00e4tte eigentlich losgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eigentlich!<\/strong><br><br>Wiederum gab es Papierkram zu erledigen, um \u00fcberhaupt aus der Halle rausfahren zu d\u00fcrfen. Cesar, unser Agent vor Ort, marschierte also los und kam nach 30 Minuten kopfsch\u00fcttelnd zur\u00fcck. Einer der Beamten wollte die notwendige Unterschrift nicht erteilen, denn im Container waren ja zwei Autos, und die m\u00fcssten auch gemeinsam aus der Halle und dem Hafen rausfahren. Unsere beiden Israelis hatten n\u00e4mlich auch schwere Probleme und hatten bisher nicht mal die Genehmigung erhalten, den Land Cruiser offiziell nach Mexiko einzuf\u00fchren.<br>Es dauerte erneut eine Stunde, bis Cesar den Mitarbeiter mit neuen Papieren \u00fcberzeugen konnte und wir die fehlende Unterschrift erhielten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_19-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9054\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_19-576x1024.jpg 576w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_19-169x300.jpg 169w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_19-84x150.jpg 84w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_19-768x1365.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_19-864x1536.jpg 864w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_19.jpg 1134w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">So sah die L\u00f6sung unseres Problems aus: ein Spannungswandler &amp; ein Ladeger\u00e4t, dass die vordere Batterie mit Saft aus der hinteren Batterie versorgt. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dann ging es los, raus aus der Halle und auf eine festgelegte Route, die alle Fahrzeuge nehmen m\u00fcssen, die das Gel\u00e4nde verlassen wollen. Christian reihte sich in die LKW Schlange ein und wartete. Beim Warten schaltete er den Motor aus, um die Batterie zu schonen. Im Stop-and-Go Verfahren ging es St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck voran, bis zu einem riesigen Durchfahrts-Scanner.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann folgte ein Zoll-Checkpoint, wo die Ausfahrtspapiere gepr\u00fcft wurden. \u00c4hnlich wie an einer Mautstation, kam eine Hand aus einem kleinen Kabuff. Christian reichte die Papiere rein und wartete\u2026 ca. 15 Minuten. Die anonyme Hand gab die Papiere kommentarlos zur\u00fcck und die Schranke \u00f6ffnete sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgte ein weiterer Checkpoint, ebenfalls vom Zoll. Eine Dame nahm erneut die Papiere entgegen, das Fenster schloss sich und Christian wartete\u2026 diesmal dauerte es noch l\u00e4nger. Hinter ihm hatte sich eine hupende LKW-Schlange gebildet, die nach und nach aufgaben und eine andere Ausfahrtspur w\u00e4hlten. Alle LKWs waren innerhalb weniger Sekunden durch den Checkpoint. Nur Christian wartete weiter. Die Putzfrau kam vorbei, s\u00e4uberte Schranke und Fahrspur\u2026 nichts passierte.<br><br>Nach ca. 30 Minuten kam die Mitarbeiterin aus dem kleinen Kabuff raus und lie\u00df Christian wissen, dass er sich erstmal keine Sorgen machen soll. Sie wartet noch auf eine fehlende Best\u00e4tigung vom letzten Checkpoint, wo ja vermeintlich alles in Ordnung gewesen war.<br>15 Minuten sp\u00e4ter stellte sich aber raus, dass eine Freigabe vom vorherigen Checkpoint fehlte. Christian m\u00fcsse zur\u00fcckfahren \u2013 auf einer von LKW befahrenen Einbahnstra\u00dfe, wo dutzende Schilder stehen, die besagen, dass man auf keinen Fall r\u00fcckw\u00e4rtsfahren darf. Aber die Dame versicherte ihm, dass das er einzig richtige Weg sei. Also ging es im Schritttempo langsam zur\u00fcck zum 500m entfernten vorherigen Checkpoint.<\/p>\n\n\n\n<p>Dort stieg Christian todesmutig und gegen alle Regeln aus und klopfte an einer der Buden. Der Mitarbeiter lie\u00df sich die Situation erkl\u00e4ren und verschwand wieder in seiner Bude, um es zu regeln. Nach 10 Minuten tauchte er wieder auf und bat um noch ein bisschen Geduld. Irgendjemand hatte vergessen eine notwendige E-Mail zu senden, sobald das erledigt sei, k\u00f6nne Christian wieder vorfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kompliziert kann man es sich eigentlich machen? Christian sa\u00df auf gl\u00fchenden Kohlen, den Van hatte er bis dahin schon mindestens 20 mal neu starten m\u00fcssen, so ganz sicher wie lange unsere Ladekonstruktion halten w\u00fcrde waren wir uns ja nicht. Der reinste Nervenkrieg.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach weiteren f\u00fcnf Minuten bekam Christian aber das GO und konnte erneut zum letzten Checkpoint vorfahren. Dort wurde dann erneut alles gepr\u00fcft, aber diesmal dauerte es nur wenige Sekunden und er konnte raus in die Freiheit. Nach insgesamt 5 Stunden hatten er und Moby das Hafengel\u00e4nde endlich verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Halleluja!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber ganz ausgestanden war es noch nicht. Vor dem Hafengel\u00e4nde hatten wir uns mit einem Abschlepper verabredet, der Moby zur Werkstatt von Eduardo bringen sollte. Diese war n\u00e4mlich einige Kilometer entfernt und wir wollten nicht riskieren im Stadtverkehr von Veracruz liegenzubleiben. Ohne Lichtmaschine funktionierte n\u00e4mlich auch die Servolenkung nicht, was die Fahrt im 3,5 Tonnen Fahrzeug dann schon zu einem Risiko macht.<br>Dort wo Christian auf den Abschlepper wartete, wurde er nach 5 Minuten von einem Hafenarbeiter weggeschickt, angeblich durfte man dort nicht halten, obwohl hinter dem Van dutzende LKWs parkten. Der Hafen machte uns das Leben weiter schwer.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas weiter fand er schlie\u00dflich einen geeigneten Platz, wo der Abschlepper nach 30 Minuten ebenfalls eintraf, und unseren Moby Huckepack nahm.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_20-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9055\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_20-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_20-300x169.jpg 300w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_20-150x84.jpg 150w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_20-768x432.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_20-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_20-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_20-1980x1114.jpg 1980w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_20.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein Bild das wir niemals haben wollten. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>So kam Moby am Montagnachmittag endlich bei Eduardo an, der sich gleich am Dienstagmorgen dran machte, dem Problem auf den Grund zu gehen. Die Lichtmaschine wurde ausgebaut und auseinandergenommen. Anhand des Geh\u00e4uses sah man, dass die Salzw\u00fcsten von S\u00fcdamerika ihre Spuren hinterlassen hatten. Aber vor allem das Innere der LiMa hatte gelitten, vermutlich hatten die schweren Ersch\u00fctterungen w\u00e4hrend der Verladungen ihr \u00dcbriges dazu getan, dass hier einiges blockiert und fest war. Diverse Teile mussten ausgetauscht werden, in Europa h\u00e4tte vermutlich jeder Mechaniker sich gar nicht erst die M\u00fche gemacht, das Ding aufzuschrauben.<br>Wir fragten beim FIAT H\u00e4ndler nach dem passenden Ersatzteil. Die wollten allen Ernstes 1.900\u20ac f\u00fcr eine neue Lichtmaschine haben \u2013 die gleiche kostet in Deutschland gerade mal 220\u20ac. Ein Austausch kam also nicht in Frage und so machte sich Eduardo auf die Suche nach einem LiMa-Spezialisten.<br><br>Er fand auch einen und dieser nahm sich der Sache an, zerlegte das gute St\u00fcck in seine Einzelteile, s\u00e4uberte was zu retten war und ersetzte was ersetzt werden musste und baute uns schlie\u00dflich aus zwei LiMas eine Neue f\u00fcr uns zusammen. Parallel bestellten wir eine neue LiMa aus Europa, die wir uns nun vorsorglich mal ins Auto legen werden. Wer wei\u00df wie lange so eine gebastelte LiMa h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_22-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9057\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_22-576x1024.jpg 576w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_22-169x300.jpg 169w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_22-84x150.jpg 84w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_22-768x1365.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_22-864x1536.jpg 864w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_22.jpg 1134w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Moby in der Werkstatt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Donnerstag den 16.11. konnten wir dann ENDLICH unseren fahrenden Van in Empfang nehmen. Eduardo ist f\u00fcr uns der Held von Mexiko. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_23-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9058\" srcset=\"https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_23-683x1024.jpg 683w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_23-200x300.jpg 200w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_23-100x150.jpg 100w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_23-768x1152.jpg 768w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_23-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/van-we-bike.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Verschiffung2.0_23.jpg 1134w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Held von Mexiko \ud83d\ude09<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>So ein unglaublich hilfsbereiter und herzlicher Mensch, der nichts unversucht gelassen hat, uns schnell und unkompliziert zu helfen. Wir k\u00f6nnten nicht dankbarer sein!<br>Damit hier kein falsches Bild entsteht: alle Mexikaner die wir bisher getroffen haben waren total nett und hilfsbereit. Nur mit den Beamten des Zolls und der einen Migrationsbeamtin, hatten wir scheinbar kein Gl\u00fcck gehabt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir machten uns gleich daran den Van wieder zu unserem Zuhause zu machen. Die Vorr\u00e4te wurden aufgef\u00fcllt, die Gasflasche betankt, guten Diesel gab\u2019s hier auch wieder und nach einer letzten Nacht in Veracruz, begaben wir uns am Freitag den 17.11. endlich wieder auf die Reise.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wir sind durch!<\/h3>\n\n\n\n<p>Statt 6 Tagen, hat diese Verschiffung f\u00fcr uns also nun knapp 6 Wochen gedauert. Das dabei so viel schief gehen w\u00fcrde, h\u00e4tten wir uns im Traum nicht denken k\u00f6nnen. Normalerweise ist die Verschiffung per Container die sicherste und p\u00fcnktlichste Art auf dieser Strecke zu verschiffen, wir hatten einfach riesiges Pech mit der ganzen Sache. Eine platte Batterie und eine defekte Lichtmaschine w\u00e4re \u00fcberall sonst kein gro\u00dfes Problem gewesen, aber mit den Zutrittbeschr\u00e4nkungen und strengen Vorschriften am Hafen war dies der absolute Supergau f\u00fcr uns.<br><br>Besonders die vier Wochen in Veracruz waren der reinste Nervenkrieg und der absolute Tiefpunkt unserer Reise. Die ganze Sache hat uns viel Kraft gekostet \u2013 und noch mehr Geld. <br>Was uns am meisten frustriert hat, war so machtlos und abh\u00e4ngig zu sein und die unglaubliche B\u00fcrokratie, die sich rund um den Hafen bildete und uns einen Stein nach dem anderen in den Weg legte.<\/p>\n\n\n\n<p>Erleichtert und gl\u00fccklich wieder in unserem Zuhause zu sein, ging die Reise nun endlich weiter. Aber so ganz befreit waren wir immer noch nicht, denn wir hatten noch ein weiteres Problem zu l\u00f6sen:<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Einreise in Mexico City, hatte uns eine m\u00fcrrische Migrationsbeamtin nur 37 Tage Aufenthalt in Mexiko gew\u00e4hrt. Dabei kann man als Deutscher bis zu 180 Tage visumsfrei in Mexiko bleiben. Die Dame lie\u00df aber nicht mit sich reden und die Migrationsb\u00fcros in Mexico City und Veracruz best\u00e4tigten uns, dass es keinen Prozess g\u00e4be, den Aufenthaltsstatus zu verl\u00e4ngern. Wir m\u00fcssten auf dem Landweg aus Mexiko aus- und wieder einreisen. <br>Unsere Aufenthaltsgenehmigung war bereits seit dem 13.11. abgelaufen und um keinen weiteren \u00c4rger zu riskieren, machten wir uns nun also auf direktem Weg zur 15 Stunden entfernten Grenze nach Belize, in der Hoffnung da doch noch jemanden bequatschen zu k\u00f6nnen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Aber dazu dann demn\u00e4chst mehr&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer bis es bis hier hin geschafft hat: danke f\u00fcr\u2019s lesen. Der n\u00e4chste Bericht wird wieder spannender, versprochen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00dcbrigens: Wenn du uns auf unserer Reise unterst\u00fctzen m\u00f6chtest, freuen wir \u00fcber einen Beitrag in unsere Diesel-Kasse. Das geht ganz einfach mit <a href=\"http:\/\/paypal.me\/VanWeBike\">diesem PayPal Link<\/a>. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie wir bereits in unseren vorherigen Berichten aus Mexiko angedeutet haben, lief bei unserer zweiten Verschiffung auf dieser Reise vieles leider anders als geplant und wir haben eine ziemlich anstrengende Zeit hinter uns. 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